Drehbuch und Regie

Der 1966 in Harrison, New York geborene Roger Kumble begann seine Laufbahn als Theater- und Drehbuchautor. Sein Vater Steven J. Kumble war ein renommierter Anwalt. Roger Kumble ist verheiratet. Der Vater zweier Kinder studierte an der Northwestern University. Er hat an Drehbüchern wie „Dumm und dümmer“ und „Klingeln“ mitgeschrieben, ehe er sich als Theaterautor und Regisseur versuchte. Zunächst führte er an einem Theater in Los Angeles Regie. Mit den Stücken „Pay or Play“ und „D Girl“ erzielte er 1997 sowohl beim Publikum als auch bei den Kritikern einen großen Erfolg. David Schwimmer übernahm in „D Girl“ die Hauptrolle. Das Bühnenstück wurde mit vier Dramalogue Awards prämiert. 2003 schloss Roger Kumble mit dem Stück „Turnaround“, in dem wieder David Schwimmer die Hauptrolle spielte, seine Hollywood-Trilogie ab. „Turnaround” war während der gesamten Spielzeit ausverkauft.

„Eiskalte Engel“ – Teil 1 und 2

1999 gab Roger Kumble sein Debüt als Filmregisseur. An dem Streifen „Eiskalte Engel“ wirkte er auch als Drehbuchautor mit. Im Jahr 2000 folgte „Eiskalte Engel 2“, wo Roger Kumble wiederum Regie führte und das Drehbuch schrieb. Den Erfolg des ersten Films konnte Teil 2 allerdings nicht wiederholen. Es folgte 2002 die Komödie „Super süß und super sexy“ mit Cameron Diaz und Christina Applegate. Von Erfolg gekrönt war auch die Komödie „College Road Trip“ aus dem Jahr 2008.

Schlau und subversiv

Das Capitol in Washington DC, Geburtsstadt von Drehbuchautor Michael Carnes


Mit den Attributen schlau und subversiv werden die beiden Drehbuchautoren Michael Carnes und Josh Gilbert gerne von den Kritikern versehen. Der 41jährige Carnes und der 38 Jahre alte Gilbert schreiben nicht nur zusammen Drehbücher, sie sind auch im richtigen Leben befreundet. Michael Carnes erblickte in Washington, DC das Licht der Welt. Josh Gilberts Geburtsort ist St. Charles im US-amerikanischen Bundesstaat Illinois. Bevor das Autorenduo das Skript für „Reine Fellsache“ geschrieben hat, haben sie auch das Drehbuch für „Mr. Woodcock“ verfasst. Der Film ist in Deutschland nur auf DVD erschienen. Gilbert und Carnes haben sich auch einen Namen als Comedy-Autoren und Verfasser von Bühnenstücken einen Namen gemacht. Außerdem schreiben sie gelegentlich für das Fernsehen. In dem Skript, das als Vorlage für „Reine Fellsache“ diente, beweisen sie den von Kritikern unterstellten schlauen und subversiven Humor. Ein absoluter Pluspunkt des Drehbuchs ist, dass auf sprechende Tiere verzichtet wurde. Das Publikum muss sich also nicht die quietschenden Stimmen deutscher Synchronsprecher anhören. Daher sind es in der Drehbuchvorlage auch nicht die Tiere, die mit Worten Gags produzieren müssen. Die witzigen Dialoge haben die Autoren ausschließlich den Schauspielern in den Mund gelegt. Die Witzigkeit der Tiere wird von Michael Carnes und Josh Gilbert klugerweise durch ihr Handeln dargestellt. Damit können alle leben und haben ihren Spaß dabei. Aber sowohl die Tiere als auch die Menschen wurden von den Autoren recht eindimensional konzipiert. Für das Verständnis der kindlichen Zuschauer mag das ausreichen. Aber Erwachsene hätten an der einen oder anderen Stelle schon gerne Mensch und Tier mit etwas mehr Widersprüchlichkeit erlebt. Insgesamt haben die beiden Drehbuchautoren ein dicke Lob verdient, weil es ihnen gelungen ist, ein sensibles Umweltthema in eine verständliche und witzige Geschichte zu packen. Und gute Gags funktionieren auch dann, wenn sie schon einmal erzählt wurden.