Darsteller

Neben den tierischen Hauptdarstellern spielen natürlich auch Menschen in dem Streifen eine Hauptrolle. Hierbei handelt es sich durchweg um gestandene Schauspieler, die bereits in zahlreichen anderen Filmen positiv aufgefallen sind. Wirkliche Stars treten dagegen nicht auf, aber das tut dem Filmspaß keinen Abbruch. Brendan Fraser, siehe kino-news.de, agiert als Grundstückserschließer und Projektleiter Dan Sanders. Die Frau an seiner Seite (Tammy Sanders) wird von Brooke Shields gespielt. Matt Prokop komplettiert als Sohn Tyler die Familie. Letzterer dürfte den jugendlichen Fans aus dem „High School Musical 3“ bekannt sein, wo er zusammen mit Hannah Montana mitwirkte. Sein Filmvater Brandon Fraser trat zuvor unter anderem in „Die Mumie“ und „G.I. Joe“ auf. Brandon Fraser ist durch und durch Komödiant und leistet mit Bravour, was ihm von Regisseur Roger Kumble abverlangt wird. Und das ist eine ganze Menge. Der schwierigste Part ist dabei die Kommunikation von Mensch zu Tier. Da sind bei Fraser eindeutig Mängel zu erkennen. Wobei offen bleibt, ob dieser Umstand dem Schauspieler oder dem Regisseur geschuldet ist. Ansonsten gibt Fraser den schrulligen und charmanten Grundstückserschließer, der sich gegen den ausgebufften Waschbär und die vielen Stinktiere behaupten muss.

Hauptdarstellerin Brooke Shields während eines Interviews auf dem Roten Teppich

Auch Brooke Shields überzeugt in der Rolle der zunächst ungläubigen Ehefrau Tammy an der Seite von Brandon Fraser. Sie wirkte in zahlreichen Spielfilmen und in Fernsehserien wie „Lipstick Jungle“ und „Two and a Half Men“, mehr zur Kultserie unter www.serienjunkies.de, mit. Tammy vermisst zunächst Chicago, begeistert sich aber bald für die Naturidylle, die die Rocky Springs zu bieten haben. Darstellerisch könnte der Kontrast zwischen den beiden nicht größer sein. Während Fraser sein komödiantisches Talent voll ausspielt, wirkt Brooke Shields bisweilen steif und hölzern. Auch hier drängt sich die Frage auf, ob es an Roger Kumbles Schauspielerführung liegt, dass er nicht mehr aus Brooke Shields herausholt. Aber es sind Details, die den echten Fan kaum stören werden. Matt Prokop beweist als Tyler Sanders sein Talent. Er freundet sich in dem neuen Zuhause rasch mit den Menschen in der Umgebung an. Ken Jeong verkörpert den geldgierigen Boss von Dan Sanders. Er ist die Unhöflichkeit in Person und übt Druck aus, wo er nur kann. Ein paar Klischees über Asiaten hätten ihm die Drehbuchautoren und der Regisseur ersparen können. In weiteren Rollen treten unter anderem Ricky Garcia als Frank, Billy Bush als Drill Sergant und Samantha Bee als Rektorin Baker auf. Alice Drummond spielt die Lehrerin Mrs. Martin, mit der Tammy eine Umweltmesse planen muss, die ausgerechnet vom Boss ihres Mannes unterstützt wird. Rob Riggle sorgt als Riggs gleich zu Beginn für den tragisch-komischen Einstieg, als er eine Zigarette aus dem fahrenden Auto wirft. Mit dieser Missachtung der Umwelt startet der Film und bringt die Zuschauer ohne Umschweife auf das ökologische Anliegen. In den Nebenrollen fällt kein Schauspieler besonders auf. Es muss sich aber auch kein Akteur seiner Leistung schämen. Die Dominanz liegt sowieso bei Brandon Fraser, der seine Kollegen zwar nicht an die Wand spielt, aber halt die meisten Gags zu bieten. Das bleibt bis zum Finale so und endet mit der Verwandlung in den Parkranger Dan, der seinen Frieden mit sich und der Natur findet.